Sonntag, 23. Juli 2017

Marillentorte und Terrassenfortschritt

Hallo meine Lieben!

Heute habe ich ein leckeres Marillentortenrezept für euch.
Schnell gebacken und absolut gästetauglich.

Mein Tipp: wenn ihr die Möglichkeit habt, Marillen aus der Wachau zu kaufen, tut das.
Der Geschmacksunterschied ist markant.

Die Wachau liegt südlich vom Waldviertel an der Donau.
An den Steinterrassen wird Wein angebaut und neben dem Fluss wird die Wachauer Marille kultiviert.
Die großen Unterschiede zwischen Tag- u. Nachttemperatur in der Wachau sind für die Aroma- u. Inhaltstoffausbildung besonders zuträglich.
In diesem Gebiet treffen mehrere Klimate zusammen (Pannonisch - Waldviertler Einfluss u. die Nähe der Donau), was für die Geschmacksausbildung der Marille wichtig ist.
Aber nun zum Rezept:

Marillentorte

500 g frische Marillen

100 g Butter
100 g Zucker
3 Eigelb
100 g abgezogenen, gemahlene Mandeln
50 g Semmelbrösel
50 g Mehl
1 EL Rum
3 Eiweiß

Marillen waschen, entkernen und gut trocknen lassen.
Butter und Zucker gut verrühren, nacheinander Eigelb zufügen und zu einer cremigen Masse rühren.
Mandeln und Semmelbrösel untermengen, das gesiebte Mehl und zum Schluss den Rum einrühren.
Eischnee vorsichtig unter die Masse heben.
In die Form geben und mit den Marillenhälften eng belegen.

Im Rezept ist eine Torten- oder Tarteform mit 20 cm Durchmesser angegeben. Ich habe eine 26 cm Form verwendet. Bei Obstkuchen mag ich es lieber, wenn sie flacher sind.

Bei 160 Grad Umluft ca. 45 Min. backen.

Den Kuchen warm mit Puder- Staubzucker besieben und mit Mandelsplitter (oder wie ich mit gehackten Mandeln )bestreuen.
Wir hatten gestern Gäste und es ist nur ein Stück übrig geblieben. Mit dem habe ich es mir heute Morgen auf der Terrasse gemütlich gemacht.....mmmhhhhhh!

 Zum Thema Terrasse. Sie macht Fortschritte.
Mein Mann hat die Treppe in den Garten fertig gestellt.
Ich bin ganz happy und freu mich schon auf den Rest.
Ich wünsche euch noch einen wunderschönen Sonntag, bis bald.
Alles Liebe - Margit






Samstag, 15. Juli 2017

Blumengruß und Terrasse

Hallo meine Lieben!

Es ist wie verhext, unser Terrassenprojekt findet keine Ende. Schuld daran ist das Wetter. Wir haben nur an den Wochenende Zeit und da regnet es dauernd.
Trotzdem ist bereits der größte Teil geschafft, und der Plan für den Wasserlauf der neben die Terrasse kommt, steht auch bereits. Darauf freue ich mich besonders.

Hier inspiziert Winston die fertige Arbeit.
Während wir fleißig arbeiten, unterstützen uns unsere beiden Lieblinge mental - sonst ginge ja gar nichts weiter.
Wie bereits erwähnt, ich werde in meinem nächsten Leben eine Katze!
Mit diesem Blumengruß verabschiede ich mich jetzt von euch. Haltet und die Daumen, dass es morgen trocken bleibt und wir draußen arbeiten können.
Habt noch ein schönes Wochenende.
Alles Liebe - Margit



Samstag, 8. Juli 2017

Birnenkuchen mit Lavendel

Hallo meine Lieben!

Diese Woche habe ich den Film "Birnenkuchen mit Lavendel" gesehen. Ein romantischer Liebesfilm, der auf einem Birnenhof in der Provence spielt. 
Die wunderschönen Landschaftsbilder und die scheinbare Idylle auf dem französischen Bauernhof haben mich nicht losgelassen.
Ich habe mich im Internet auf die Suche nach einem passenden Rezept gemacht und den Kuchen sofort am Wochenende gebacken. 
Et voilà.....
Ich kann euch sagen, diesen Kuchen  zu backen ist ein wirklicher Genuss der Sinne.
Der Duft von Nelken u. Zimt vereint sich mit dem Lavendelaroma.....mmmhhhhhhh.....man ist ganz bedäubt.
Es ist wie ein Kurzurlaub in der Provence.

Lavendel gibt es bei mir eine Menge zu ernten. Und damit habe ich diese Woche auch begonnen.

Die kleine Lavendelhecke an der Ostseite des Hauses lasse ich immer ganz lange stehen, dort sind die kleinen Besucher ungestört und ich habe meine Freude daran, sie zu beobachten.
Aber nun zum Rezept:

Birnenkuchen mit Lavendel

Für die Birnen:

4 Birnen (eher weich)
300 ml Wasser
1 Vanilleschote
1 EL Zucker
1 Stange Zimt
2 Gewürznelken

Für den Teig:

100 g Butter (weich)
120 g Zucker (braun)
3 Eier
100 g geriebene Haselnüsse
100 g Vollkornmehl (Dinkel)
1/2 Pkg. Backpulver
1 Birne
1/2 Handvoll Lavendel (Blüten,getrocknet)

Die 4 Birnen schälen (Birnenstiele dranlassen). Mark aus der Vanilleschote kratzen. 
In einem Topf Wasser mit Zucker, Vanillemark, Zimtstange u. Gewürznelken aufkochen.
Die Birnen hineinlegen. Zugedeckt je nach Festigkeit der Birnen 20-30 Minuten pochieren.
Dazwischen immer wieder umdrehen.

Für den Teig die Birne schälen und grob reiben. Die Eier trennen u. das Backrohr auf 180 Grad Ober-Unterhitze aufwärmen.

Das Mehl mit dem Backpulver mischen. Die Hälfte des Zuckers mit der Butter cremig mixen. Eidotter untermixen, dann die Nüsse hinzufügen.
Die Mehlmischung, die geriebene Birne und den Lavendel dazugeben.

Das Eiklar mit dem restl. Zucker steif schlagen. Unter den Teig heben und alles in eine Kastenform füllen.
Die Birnen nebeneinander in den Teig setzen und hineindrücken und ca. 45 Minuten backen.


Den ausgekühlten Kuchen mit Zitronenglasur (Staubzucker u. Zitronensaft verrühren) und Lavendel verzieren.

Bon appetit mes amis!

Habt noch ein wunderschönes Wochenende, alles Liebe - Margit









Dienstag, 4. Juli 2017

Deco In White


Hallo meine Lieben!

Ich bin ein Fan von Schleierkraut.
Diese Pflanze wird als altmodisch verpönt, zu Unrecht wie ich finde. Mit den zarten, kleinen, weißen Blüten wirkt sie so luftig und leicht. Gerne wird sie  als Begleitpflanze verwendet, aber mir gefällt sie alleine viel besser.
Eine weiße Vase, etwas Schleierkraut und fertig ist ein dezenter Tischschmuck. 
Leider wächst bei mir kein Schleierkraut. Mein Boden ist zu lehmig und schwer. Die Pflanze mag trockene, sandige Erde.
Aber da ich ja noch ein Kiesbeet in Südlage plane, möchte ich die passenden Bedingungen schaffen und dann darf sie bei mir einziehen.

Für heute wünsche ich euch noch einen ruhigen Abend, macht es euch gemütlich.
Alles Liebe - Margit



Sonntag, 2. Juli 2017

Italien - Kroatien Teil 2

Hallo meine Lieben!

Heute kommt Teil 2 unseres Kurzurlaubes.
Wir verlassen Italien und fahren nach Kroatien, an die Kvarner Bucht. OPATIJA -  diese geschichtsträchtige Stadt liegt in der Nähe von Rijeka. Durch den Gebirgszug Ucka und die vorgelagerten Inseln ist die Bucht gut vor den Winden geschützt und es herrscht hier das ganze Jahr ein angenehm, mildes Klima.
Schon Anfang des 19.Jhdt. war Opatija ein beliebter Luftkurort für die gehobene Gesellschaft der Monarchie.
Viele der neu renovierten Hotels zeugen von dem ehemaligen Glanz dieser Stadt, die sich meiner Meinung nach mit großen Schritten vom beschaulichen, gehobenen Urlaubsort zu einem Tourismusmagneten entwickelt. Man sieht es an den zubetonierten Küstenabschnitten im Zentrum und an den div. Möglichkeiten, wie sich gelangweilte Urlauber die Zeit vertreiben können.
Auch die Zahl der überteuerten Hotels steigt stetig.
Da ich Opatija nun schon seit fast 40 Jahren regelmäßig besuche, gefällt mir nicht jede Entwicklung die ich da sehe.
Aber noch liebe ich diese Stadt und lade euch auf einen kurzen Bummel ein.
Besonders schön ist der "Lungomare", die 12 km lange Küstenpromenade von Lovran bis Preluk.
Hier findet man auch ein  Wahrzeichen von Opatija, das Mädchen mit der Möve.
Hier ist das 1. Hotel dieser Stadt. Das Kvarner.
Wir haben im Hotel Palace Bellevue genächtigt, mit ein wunderschönen Blick auf die Bucht und Rijeka.
Hier in der Villa Ariston habe ich auch bereits geschlafen, jedoch war es ein kleines Zimmer unter dem Dach. Wenn man schöner schlafen möchte, muss man schon Jahre voraus buchen.
Leider war dieser Tisch nicht für uns gedeckt.
Opatija ist ein Urlaubsdomizil, das auch für Kurzurlaube sehr gut geeignet ist. Wir haben das Glück in 4,5 Stunden dort zu sein.

Vielleicht konnte ich euch Lust darauf machen. Mein Tipp, wartet nicht zu lange

Zum Schluss zeige ich euch noch ein Foto von unserem derzeitigen Projekt.
 37 m² Terrassendielen wollen verlegt werden, wenn nur das Wetter besser mitspielen würde.
Habt noch einen schönen Sonntagabend. Alles Liebe - Margit